Synopsis

Melilla, eine europäische Stadt auf dem afrikanischen Kontinent.

Tag und Nacht fährt Ilies durch die Stadt. Als illegaler, marokkanischer Taxifahrer lebt Ilies seit seiner Geburt auf spanischem Boden, ohne jemals die nötigen Papiere für einen legalen Aufenthaltsstatus zu erhalten und so ein ruhigeres Leben führen zu können.

Aomar und Mohammed leben zusammen mit zehn anderen marokkanischen Jugendlichen versteckt an der Felsküste in der Nähe des Hafens, stets mit der Hoffnung eines Tages heimlich auf ein Frachtschiff zu gelangen, das sie auf den europäischen Kontinent bringt.

Climako, ein junger Mann aus Kamerun, sitzt seit 5 Jahren in Melilla fest. Er wurde aus dem Aufnahmelager verstoßen und lebt seit 7 Monaten gezwungenermaßen in einer improvisierten Notunterkunft in der Nähe des Lagers. Opfer einer perfiden Bürokratie, lebt er in permanenter Unsicherheit bezüglicher seiner Zukunft.

Diesen drei Geschichten folgend, versuchen die Autor*innen von “Mañana Inshallah” die Lage der Geflüchteten in Melilla, eine spanische Exklave in Marokko und Symbol für die sogenannte europäische “Willkommenspolitik”, zu zeigen.